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21. September 07
Hibernate
Hibernate ist eine Systemeinstellung, die die Wahl zwischen den verschiedenen Schlafmodi bei mobilen Macs dem Nutzer überlässt. So lässt sich die Standardeinstellung (bei Intel-Macs) von "sleep and hibernate" zu reinem "sleep" ändern, um nervig langdauernden Einschlafphasen zu begegnen. Noch nicht getestet.
Leo um 09:41 | Permalink
Kommentare
Genial! Ich hatte das Schreiben vom RAM auf die Platte bei mir vor einiger Zeit über Terminalbefehle ausgeschaltet, da das Einschlafen bei 2 GB RAM dann doch ewig dauert. Und da mein Macbook sowieso nie einen völlig leeren Akku erleben wird, brauchte ich den Safe Sleep auch nicht. Nun schläft das Book sofort beim Schließen (oder Betätigen der praktischen Tastenkombination Alt + Apfel + Auswerfen) ein - und ich habe auch noch 2 GB mehr Festplattenplatz...
Langer Rede kurzer Sinn: Wenn diese Systemeinstellung den Ausflug zum Terminal einspart, fände ich das ungemein praktisch.
Kommentiert von: Sebastian | 21.09.2007 10:05:21
Coole Schache! Was ich dabei aber nicht verstehe ist: Hibernate (und damit die Wartezeit beim RAM ablegen) sollte doch immer erst einsetzen, wenn nicht mehr genug Strom da ist, oder?
Ich hab das Programm von oben grad mal gestest und konnte zwischen den Modi "sleep" und sleep & hibernate" keinen Geschwindigkeitsunterschied feststellen... es scheint mir als ob einfach beidesmal ein "sleep" passiert ist. (achja: mein MacBook hing am Netzteil, und ich hab den Deckel zu gemacht um den Ruhezustand auszulösen)
Kommentiert von: Oli | 21.09.2007 14:16:43
@Oli
ich glaube, der RAM wird immer auf Platte geschrieben, egal ob Sleep oder Hibernate. Nur mit dem Unterschied, dass anschließend bei Hibernate der Rechner ausgeschaltet wird. Wenn beim Sleep der Akku dann doch mal alle ist, ist das ganze dann wie Hibernate. Demzufolge ist die Geschwindigkeit beim Sleep oder Hibernate identisch; aber nicht beim Wiederaufwachen
Kommentiert von: Frank | 21.09.2007 20:14:20
es ist bei meinem MBP so:
sleep: RAM wird nicht auf die Platte geschrieben, RAM wird unter Spannung gehalten, Rechner geht "schnell" in den Ruhezustand, wacht "schnell" aus dem RAM wieder auf.
sleep and hibernate: RAM wird auf die Platte geschrieben, RAM wird unter Spannung gehalten, Rechner geht "langsam" in den Ruhezustand, wacht "schnell" aus dem Ram wieder auf. kann im notfall "langsam" von der Platte wiederaufwachen.
hibernate only: RAM wird auf die Platte geschrieben, RAM wird nicht unter Spannung gehalten, Rechner geht "langsam" in den Ruhezustand, wacht "langsam" von der Platte wieder auf.
die originale einstellung beim kauf war sleep and hybernate. der sinn dahinter ist, dass der rechner schnell aufwacht, aber dass im falle eines spannungsverlustes der inhalt des rams immer noch auf der platte ist und daraus der vorherige zustand wieder hergsetellt werden kann. wie ein backup falls der strom ausgeht.
Kommentiert von: Roman | 21.09.2007 22:23:06
@Frank
wenn man nur auf Sleep stellt geht das einschlafen bei mir zumindest wesentlich schneller, deswegen hab' ichs ja auch gemacht.
Jolly
--
ja, ich bin der Author.
Kommentiert von: Jolly aka Patrick | 24.09.2007 14:50:49
Also ich hab nochmal genauer hingeschaut und einen Unterschied von ca. 3 Sekunden zwischen sleep und sleep & hibernate (absolute Zeit: 2 bzw. 5 sekunden) beim einschlafen festgestellt. Allerdings scheint das nicht gut reproduzerbar zu sein, wenn man oft direkt hinereinader einen Ruhezustand ( bei gleicher Einstellung in hibernate) auslöst - machnmal gehts ein bisschen schneller, manchmal langsamer... Trotzdem gut zu wissen und danke, Jolly - ich geh übrigens regelmäßig die Tumblinger str. entlang :)
Kommentiert von: Oli | 26.09.2007 00:17:46